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optisches GitterZoomA-Z

Fachgebiet - Optik

In der Wellenoptik wird eine regelmäßige Anordnung von Bereichen, in denen die Amplitude oder Phase des Lichtes so beeinflusst wird, dass es gebeugt wird, als optisches Gitter oder als Beugungsgitter bezeichnet.

Trifft eine Lichtwelle auf einen Schirm mit regelmäßigen Öffnungen, deren Dimension im Bereich der Wellenlänge des einfallenden Lichtes liegt, so müssen bei der Betrachtung der Lichtausbreitung hinter dem Schirm Beugungserscheinungen berücksichtig werden. Man kann diese Beugungserscheinungen als Gitterspektren beobachten.

Trifft dagegen die Lichtwelle auf Objekte oder Öffnungen, deren Dimension groß gegenüber der Wellenlänge des einfallenden Lichtes ist, so beobachtet man Schatten oder von den Öffnungen ausgehende Strahlen hinter dem Hindernis. In diesem Falle breitet sich das Licht weiter geradlinig aus und das vorliegende Hindernis stellt kein optisches Gitter dar.

Neben der eindimensionalen oder linearen Anordnung von beugenden Strukturen, so wie sie bei Beugungsgittern beschreiben wurde, treten in der Natur und Technik auch regelmäßige räumliche Beugungsstrukturen auf. Ein Beispiel dafür sind Kristallgitter. Da für Kristallgitter die Gitterkonstante g im Bereich der Wellenlänge von Röntgenstrahlen liegt, werden diese in der Röntgenspektroskopie verwendet.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Der MehrfachspaltLevel 120 min.

PhysikOptikWellenoptik

In dieser Lerneinheit geht es darum, die Interferenz als wichtiges Charakteristikum von Lichtwellen kennen zu lernen. Besprochen wird hier die Mehrstrahlinterferenz am optischen Gitter.