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Oktett-TheorieZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Theoretische Chemie

Die Oktett-Theorie (Oktett-Regel) beschreibt das Bestreben der Elemente, eine stabile Edelgas-Elektronenkonfiguration mit acht Außenelektronen zu erreichen. Dies kann dadurch geschehen, dass Elektronen aufgenommen oder abgegeben werden (Ionenbildung) oder dass zwei Atome ein Elektronenpaar gleichzeitig nutzen und dadurch eine kovalente Bindung zwischen diesen Atomen entsteht. Die Oktett-Theorie gilt streng nur für Verbindungen aus Atomen der 2. Periode (Ausnahmen sind auch hier möglich, z.B. NO, NO2), bei Verbindung aus Atomen höherer Perioden existieren zahlreiche Ausnahmen (z.B. besitzt der Schwefel in H2SO4 zehn Außenelektronen, für die Nebengruppenelemente gilt die 18 Elektronenregel).

Siehe auch: Oktett-Regel

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

AtombindungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Betrachtung der Atombindung anhand der Oktett-Theorie. Mit Hilfe energetischer Betrachtungen wird die Atombindung näher erklärt. Anschließend wird auf die Elektronegativität eingegangen.