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OberflächenspannungZoomA-Z

Fachgebiet - Grenzflächenchemie, Thermodynamik

Die Oberflächenspannung σ ist die Grenzflächenspannung von Flüssigkeiten und Feststoffen in Bezug zur Dampfphase (Luft).

σ=EAOberflächenspannung = EnergieOberfläche 
Abb.1

Oberflächen haben eine Gemeinsamkeit mit elastischer Haut, sie möchten sich beide möglichst verkleinern. Das liegt daran, dass zwischen den Molekülen einer Phase, z.B. einer Flüssigkeit, Anziehungskräfte wirken. Diese zwischenmolekularen Kräfte heben sich innerhalb der Phase auf, da Moleküle innerhalb einer Phase auf allen Seiten von ihresgleichen umgeben sind. An der Phasengrenzfläche sind diese Kräfte nicht ausgeglichen. Eine in das Phaseninnere gerichtete Kraft zieht die Moleküle von der Phasenoberfläche in ihr Inneres, wodurch eine Spannung entsteht. Diese Spannung wird Oberflächenspannung genannt.

Die Oberfläche einer Flüssigkeit ist energiereicher als ihr Inneres.

Siehe auch: Grenzflächenspannung , Oberflächenenergie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Phasen und GrenzflächenLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

Einführung in die Grenzflächenphänomene wie Grenzflächenspannung, Krümmungsdruck und Oberflächenspannung.

Flüssigkeiten: EinführungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieFlüssigkeiten

In Feststoffen haben Teilchen feste Plätze. Es überwiegen starke Anziehungskräfte. Gase besitzen keine räumliche Ordnung. Die Teilchen im Gas haben, aufgrund sehr geringer Kräfte, freie Beweglichkeit. Flüssigkeiten sind eine Zwischenform. Ihre Teilchen besitzen keine festen Plätze, doch sind die zwischenmolekularen Kräfte noch so stark, dass die Anziehungskräfte überwiegen.