zum Directory-modus

OberflächenplasmonenresonanzZoomA-Z

Fachgebiet - Spektroskopie, Quantenphysik

Die quantisierten Dichteschwankungen von Elektronen in Halbleitern oder Metallen werden als Plasmonen bezeichnet. Plasmonen treten nur bei den Metallen Gold, Silber, Kupfer und Aluminium auf. Bei Oberflächenplasmonen werden diese elektronischen Schwingungen parallel zur Oberfläche eines Metalls erzeugt.

Auf diesem Phenomen beruht die Oberflächenplasmonenresonanz (SPR oder Surface Plasmon Resonance). Die SPR ist eine Methode zur Untersuchung von Prozessen an Metall/Luft- bzw. Metall/Flüssigkeit-Grenzflächen. Dabei macht man sich zu Nutze, dass die Wellenlänge der Oberflächenplasmonen auf Veränderungen der Brechzahl in der unmittelbaren Nähe der Metalloberfläche reagiert. Mit Hilfe einer Erkennungsstruktur kann so ein bestimmter Analyt nachgewiesen werden.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Oberflächenplasmonenresonanz (SPR)Level 325 min.

ChemiePhysikalische ChemieSensorik

Oberflächenplasmonenresonanz (SPR, Surface Plasmon Resonance) zur Untersuchung von Prozessen an Metall/Luft- bzw. Metall/Flüssigkeit-Grenzflächen. Erfasst werden Änderungen des Brechungsindex, mit Hilfe einer Erkennungsstruktur kann so ein Analyt nachgewiesen werden.