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NovolakZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Novolake sind Polykondensationsprodukte aus Formaldehyd und überschüssigem Phenol (Molverhältnis ca. 1:1,2 bis 1:2 ), die in Gegenwart meist saurer Katalysatoren hergestellt werden. Sie fallen als lösliche, schmelzbare, nicht selbsthärtende und daher lagerstabile Oligomere mit Molmassen im Bereich von ca. 500 bis 5000 g/mol an. Ihre aromatischen Ringe sind über Methylen-Brücken verknüpft. Ihre Vernetzung zu Duromeren wird mit Hilfe eines Härters, z.B. Hexamethylentetramin (Urotropin), durchgeführt. Dieses spaltet Formaldehyd und Ammoniak ab.

Siehe auch: Resol

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

PhenoplasteLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Der Begriff Phenoplaste oder Phenolharze wird sowohl auf die oligomeren Präpolymere aus Phenol und Formaldehyd als auch auf deren duroplastische Vernetzungsprodukte angewandt, die zu den ältesten vollsynthetischen Kunststoffen zählen. Durch das Verhältnis von Phenol zu Aldehyd und die Art der Katalyse erhält man zwei deutlich verschiedene Präpolymertypen, die Novolake und die Resole. Bei der Aushärtung durchlaufen beide Varianten die Stufe der Resitole bis hin zu den festen, unlöslichen und nicht mehr verformbaren Resiten. Es werden Eigenschaften und Anwendungsgebiete der Phenoplaste vorgestellt.