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NeutronenbeugungZoomA-Z

Fachgebiet - Spektroskopie

Die Neutronenbeugung wird auch als Neutronenstreuung bezeichnet und ist eine physikalische Methode zur Strukturuntersuchung kondensierter Materie. Die zu untersuchende Probe wird dabei einem Strahl thermischer (langsamer) Neutronen ausgesetzt.

Die Neutronenbeugung verläuft im Prinzip analog zur Röntgenbeugung. Der Unterschied besteht darin, dass Neutronen im Gegensatz zur Röntgenstrahlung an den Atomkernen der im Kristallgitter angeordneten Moleküle gestreut werden. Da der Impuls einer Bewegung am besten zwischen Körpern gleicher Masse übertragen wird, werden Neutronen besonders gut von Wasserstoffatomen (Protonen) gestreut. Die Neutronenbeugung liefert damit ein Bild der Kerndichte, während die Röntgenstrukturanalyse die Elektronendichte im Molekül beschreibt.

Aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit geeigneter Neutronenstrahlquellen besitzt die Neutronenbeugung bei weitem nicht die Verbreitung wie die Röntgenbeugung. Sie erfordert vielmehr die zentrale Durchführung an einigen wenigen weltweit verfügbaren Institutionen.

Siehe auch: Beugung , Röntgenbeugungsanalyse

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Massenspektrometrie in der ProteindynamikLevel 290 min.

BiochemieArbeitsmethodenBiotechnische Verfahren

In dieser Lerneinheit werden das Grundprinzip der Massenspektrometrie und der modulare Aufbau von Massenspektrometern vorgestellt. Ein Film und eine Animation geben einen Einblick in das experimentelle Arbeiten mit Massenspektrometern. Es werden Links zu Anwendungen angeboten. Eine spezielles Beispiel in der Anwendung stellt die massenspektrometrische Analyse von Polypeptiden/Proteinen nach Isotopenaustausch dar.

Strukturanalyse und ProteinkristallographieLevel 3120 min.

BiochemieArbeitsmethodenStrukturanalyse

Die Kenntnis der dreidimensionalen Struktur von Proteinen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Verständnis der Beziehungen zwischen Struktur und Funktion. Dadurch ist sie u.a. für die gezielte Optimierung von Molekülen in der biotechnologischen und pharmazeutischen Forschung (Protein Engineering und Drug Design) unerlässlich.