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NebenquantenzahlZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Quantenphysik

Die Nebenquantenzahl (Symbol: l) ist auch unter dem Namen Bahndrehimpulsquantenzahl oder Orbitalquantenzahl bekannt.

Entsprechend dem Pauli-Prinzip ist sie eine von vier zur eindeutigen Charakterisierung eines Elektronenzustandes in einem Mehrelektronensystem notwendigen Quantenzahlen. Sie gibt das Unterniveau (Unterschale, Nebenschale) eines Elektrons an, d.h. sie bestimmt die räumliche Verteilung seiner Ladungsdichte und beschreibt damit die Gestalt des jeweiligen Orbitals (z.B. kugelförmig s-Orbital, hantelförmig p-Orbital). Die möglichen Werte für l hängen von der Hauptquantenzahl n ab, wobei l Werte von 0 bis (n-1) annehmen kann: l = 0, 1, 2, 3, ..., (n-1).

Tab.1
n l Orbital
101s
202s
212p
303s
313p
323d

Die Nebenquantenzahl ist zugleich ein Maß für den Bahndrehimpuls eines um den Kern rotierenden Elektrons.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

LCAO-Methode für homonukleare zweiatomige MoleküleLevel 260 min.

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Die Linearkombination von Atomorbitalen zu Molekülorbitalen ist ein mathematisches Verfahren, bei dem die Wellenfunktionen der betreffenden Orbitale addiert bzw. subtrahiert werden. Zur qualitativen Betrachtung kann man sich auf die bildlichen Darstellungen der Orbitale beschränken, die nach bestimmten Prinzipien kombiniert werden.

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