zum Directory-modus

NaturkautschukZoomA-Z

Fachgebiet - Botanik, Makromolekulare Chemie

Naturkautschuk besteht hauptsächlich aus Polyisopren und wird aus dem weißen Milchsaft (Latex) bestimmter Tropenpflanzen aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphoribiaceae) gewonnen. Die größte wirtschaftliche Bedeutung besitzt der Parakautschukbaum, der ursprünglich aus dem Amazonasgebiet stammt und heute in allen tropischen Gebieten Südamerikas, Asiens und Afrika angebaut wird. Die Baumrinde wird in einen nach unten gerichteten Winkel angeschnitten, woraus der Milchsaft austritt, der zu 30 - 40 % aus Kautschuk besteht.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

KautschukLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Nach DIN 53 501 bezeichnet man unvernetzte, aber vernetzbare Polymere mit gummielastischen Eigenschaften bei Raumtemperatur als Kautschuke. Die Lerneinheit gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und stellt die einzelnen Kautschukarten kurz vor.

Schwefelvulkanisation von Kautschuk - PrinzipLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Vulkanisation von Kautschuk durch Schwefel wurde 1839 durch Zufall entdeckt. Erst später wurde das Prinzip verstanden und das Verfahren durch vielfältige Zusätze verbessert. Da die Menge an zugegebenem Schwefel und der daraus resultierende Vernetzungsgrad die Eigenschaften des Vulkanisats beeinflussen, ermöglicht dieses Verfahren die Synthese von Werkstoffen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften.