zum Directory-modus

natürliche KillerzellenZoomA-Z

Fachgebiet - Immunologie, Zellbiologie

Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) sind Zellen des Immunsystems, die in der Lage sind, andere Zellen abzutöten, ohne dafür zuvor sensibilisiert worden zu sein. Deshalb rechnet man sie zur so genannten angeborenen immunologischen Abwehr und grenzt sie mit dem Attribut "natürlich" von anderen Killerzellen des Immunsystems ab, die einer Antikörper-vermittelten spezifischen Aktivierung bedürfen, wie etwa die cytotoxischen T-Lymphocyten. Natürliche Killerzellen machen im Blut etwa 10-15% aller Lymphocyten aus. Sie können Veränderungen in der Oberflächenstruktur körpereigener Zellen erkennen, wie sie bei Virusinfektionen und neoplastischen Veränderungen im Vorfeld der Tumorentstehung vorkommen. Ihre Funktion besteht darin, solche veränderten Zellen zu erkennen und zu eliminieren. Die Aktivität der natürlichen Killerzellen wird unter anderem über Rezeptoren reguliert, die Moleküle des Major Histocompatibility Complex (MHC) erkennen.