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MutationZoomA-Z

Fachgebiet - Genetik

Mutationen sind Veränderungen von genetischer Information. Sie entstehen spontan oder durch mutagene Substanzen und Bestrahlung. So kann beispielsweise ein Basenpaar in der DNA durch ein oder mehrere andere Basenpaare ersetzt werden, Basenpaare können entfernt werden (Deletion) oder auch hinzugefügt (Insertion). Mutationen entstehen auch, wenn die DNA-Polymerase defekt ist und die bei der Verdopplung der DNA immer wieder entstehenden Fehler nicht mehr korrigieren kann.

Diese Veränderungen führen in fast allen Fällen dazu, dass die Abfolge der Aminosäuren im resultierenden Protein verändert ist, was sich u.U. erheblich auf die Funktion des Proteins auswirkt. Mutationen in den regulatorischen Bereichen eines Gens oder in Regulatorproteinen selbst können massive Auswirkungen auf den betroffenen Organismus haben und z.B. zu Tumoren führen.

Siehe auch: Mutagene , Mutagenese

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

BiodiversitätLevel 160 min.

BiochemieBiologische GrundlagenAllgemeine biologische Grundlagen

Biodiversität ist mehr als nur die Anzahl verschiedener Arten eines Ökosystems. Diese Lerneinheit gibt einen kurzen Überblick, welche Faktoren zur Biodiversität beitragen, wie sich Biodiversität messen lässt und in welchem Ausmaß besonders Ökosysteme mit großer Biodiversität wie z.B. der tropische Regenwald oder Warmwasserkorallenriffe durch den Eingriff des Menschen gefährdet sind.

Stoffwechsel von FremdstoffenLevel 2120 min.

ChemieToxikologieToxin-Stoffwechsel

Die Lerneinheit beschreibt die Grundzüge der Biotransformation von Fremdstoffen im Organismus. Entsprechend ihrer zentralen Bedeutung im Fremdstoffmetabolismus werden die Cytochrom P450-Enzyme des Phase-I-Metabolismus eingehender beschrieben.

Zellzyklus, Mitose und MeioseLevel 260 min.

BiochemieBiologische GrundlagenZellzyklus

Die Vermehrung von Zellen basiert auf dem Prinzip der Zellteilung. Um eine Zelle in zwei identische Tochterzellen zu teilen, müssen das gesamte genetische Material und alle Zellkomponenten verdoppelt werden. Anhand von Animationen werden zunächst der dafür notwendige Zellzyklus und dann die Zellteilungen Mitose und Meiose vorgestellt.

Evolutive MethodenLevel 245 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnische Verfahren

Beispiele zur Anwendung evolutiver Methoden: Phagen- und Ribosomen-Display, Merrifield-Synthesen.