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molare WärmekapazitätZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Die molare Wärmekapazität Cm ist die Eigenschaft eines Stoffes eine bestimmte Wärmemenge dQ unter Temperaturerhöhung dT aufnehmen zu können:

Cm=C n=1ndQdTC=Wärmekapazitätn=Stoffmenge (Molzahl)

Um ein Mol Stoff um ein Grad Kelvin zu erwärmen, ist eine Wärmemenge in der Größenordnung der Wärmekapazität notwendig.

Da Wärmekapazitäten von äußeren Bedingungen abhängig sind, unterscheidet man zwischen einer Wärmekapazität bei konstantem Volumen CV,m und konstantem Druck Cp,m:

CV,m=1n(UT)V=1ndQVdTCp,m=1n(HT)p=1ndQpdT(UT)V=partieller Differentialquotient der inneren Energie(HT)p=partieller Differentialquotient der EnthalpieV=Volumenp=Druck

Die obigen Definitionen werden durch Anwendung des 1. Hauptsatzes der Thermodynamik (1. Hauptsatz der Thermodynamik) und des totalen Differentials für die innere Energie und die Enthalpie erhalten.

Anm.: Wenn nicht besonders aufgeführt, soll das thermodynamische System aus einer Komponente mit konstanter Stoffmenge bestehen (Reinstoff in einer Phase). Die Konstanz der Stoffmenge wird dann z.B. bei partiellen Differenzialquotienten im Allgemeinen nicht erwähnt.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Energetische Stoffgrößen und ihre MessungLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

Gegenstand der Lerneinheit sind zu- oder abgeführte Energien bei Zustandsänderungen, deren Werte von der Natur des chemischen Systems bestimmt werden. Sie sind daher charakteristisch für reine Stoff und Mischungen und werden als energetische Stoffgrößen bezeichnet. Wichtige Beispiele sind die molare Wärmekapazität sowie Umwandlungs- und Reaktionswärmen.

Molekulare Deutung der Wärmekapazität von GasenLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

Die Lerneinheit zeigt, wie sich die Wärmekapazität eines Gases auf die molekularen Bewegungsformen Translation, Rotation und Vibration zurückführen lassen.