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ModellpotenzialZoomA-Z

Fachgebiet - Theoretische Chemie, Thermodynamik

Sowohl in der statistischen Mechanik, als auch bei der Berechnung von Rotations- und Schwingungszuständen von Molekülen werden Potenzialfunktionen V(q) benötigt, die einfach sind und damit eine effiziente Lösung der Bewegungsgleichungen erlauben. Man spricht in diesen Fällen von Modellpotenzialen.

Je nach Aufgabenstellung und geforderter Genauigkeit kommen verschiedene Modellpotenziale zum Einsatz.

Beispiele sind:

Neben den hier aufgeführten Zwei-Körper-Potenzialen werden auch Mehr-Körper-Potenziale verwendet, die meist aus Zwei-Körper-Potenzialen, ergänzt um weitere Funktionen zur besseren Berücksichtigung von Winkelabhängigkeiten, zusammengesetzt werden.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

GeschwindigkeitsverteilungLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieGase

Gase verhalten sich infolge schwacher zwischenmolekularer Wechselwirkungen physikalisch weitgehend ähnlich und werden deshalb zunächst mit dem Modell das idealen Gases beschrieben. Verfeinerte Betrachtungen unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen und des Eigenvolumens der Gasmoleküle ermöglichen exaktere Berechnungen des Verhaltens von Gasen.