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MitoseZoomA-Z

Fachgebiet - Zellbiologie

Die Mitose bezeichnet die in mehreren Phasen ablaufende einfache Zellkernteilung bei Eukaryonten. Beim Menschen dauert dieser Vorgang etwa eine Stunde. Im einzelnen werden Pro-, Prometa-, Meta-, Ana- und Telophase unterschieden (siehe im Gegensatz hierzu die bei Keimzellen auftretende Meiose, die so genannte Reifeteilung). Die Mitose gehört zum so genannten Zellzyklus, der aus G1-Phase, S-Phase, Mitose, G2-Phase und in bestimmten Zellen der G0-Phase (Ruhe-Phase) besteht. Sie folgt unmittelbar auf die in der S-Phase stattfindende Replikation. Dabei wird die betroffene Zelle ihren Chromosomensatz beibehalten (beim Menschen: haploider Satz 23, diploider Satz: 46). Die Mitose sorgt dafür, dass bei der nachfolgenden Cytokinese die Tochterzellen die gleiche Erbinformation enthalten wie die Elternzellen.

Siehe auch: Chromosomen

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Zellzyklus, Mitose und MeioseLevel 260 min.

BiochemieBiologische GrundlagenZellzyklus

Die Vermehrung von Zellen basiert auf dem Prinzip der Zellteilung. Um eine Zelle in zwei identische Tochterzellen zu teilen, müssen das gesamte genetische Material und alle Zellkomponenten verdoppelt werden. Anhand von Animationen werden zunächst der dafür notwendige Zellzyklus und dann die Zellteilungen Mitose und Meiose vorgestellt.