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Michaelis-Menten-MechanismusZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Reaktionskinetik

Ein Enzym weist einen Michaelis-Menten-Mechanismus auf, wenn die von ihm katalysierte Umsetzung einer Kinetik folgt, die durch die Michaelis-Menten-Gleichung zutreffend beschrieben werden kann. Dem Mechanismus liegt die Annahme zugrunde, dass vor der Substratumsetzung Enzym und Substrat in einem vorgelagerten Gleichgewicht einen Enzym-Substrat-Komplex bilden, der dann im geschwindigkeitsbestimmenden Schritt der Reaktion in Enzym und Produkt zerfällt. Viele biochemische Umsetzungen lassen sich mit diesem Mechanismus gut beschreiben. Es existieren jedoch auch Enzym-katalysierte Reaktionen, die durch einen Michaelis-Menten-Mechanismus nicht befriedigend erklärt werden können.

Siehe auch: Michaelis-Menten-Konstante

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Einführung in die kinetischen Verfahren in der PharmazieLevel 120 min.

ChemiePhysikalische ChemieKinetik

Zusammenstellung der wichtigsten Grundlagen der Kinetik für Pharmazeuten.

EnzymkatalyseLevel 230 min.

ChemiePhysikalische ChemieKinetik

Beschreibung des Michaelis-Menten-Mechanismus. Kinetische Behandlung und Auswerteverfahren.