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MetallelektrodeZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie

Metallelektroden sind Elektroden aus einem Metall, das in eine entsprechende Salzlösung eintaucht. Das Elektrodenpotential E einer Metallelektrode ist nur von der Aktivität der Metallionen a(β)(Mez+) abhängig, da die Aktivität des Metalls a(α)(Mez+) eins ist:

E=E+RTzFlna(β)(Mez+)E=StandardelektrodenpotentialR=allgemeine GaskonstanteT=absolute Temperaturz=LadungszahlF=Faraday-Konstante

Metallelektroden werden auch als Metallionelektroden bezeichnet. Beispiele für Metallelektroden sind die Kupfer-Elektrode mit einem Kupfer-Draht, der in eine Kupfer(II)sulfat-Lösung eintaucht oder die Zink-Elektrode aus Zink-Blech und Zinkchlorid-Lösung.

Metallelektroden können auch aus einer Legierung des Metalls und der entsprechenden Metallionenlösung bestehen. Die Aktivität des Metalls in der Legierung muss dann angegeben werden:

E=E+RTzFlna(β)(Mez+)a(α)(Mez+)a(β)(Mez+)=Aktivität des Metalls in der Lösunga(α)(Mez+)=Aktivität des Metalls in der Legierung

Siehe auch: Normalwasserstoffelektrode , Standardwasserstoffelektrode

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

EMK, Elektromotorische KraftLevel 145 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Die Lerneinheit beschreibt die Ursache, die Größe und die Abhängigkeiten der Elektromotorischen Kraft bei verschiedenen Elektrodensystemen. Es werden die Standard-Reduktionspotenziale und verschiedene Halbzellen (Gaselektrode, Metallelektrode, Silber-Silberchloridelektrode, Kalomel-Elektrode, Redoxelektroden und Glaselektrode) erläutert.