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MembranhülleZoomA-Z

Fachgebiet - Mikrobiologie

Die Membranhülle ist ein Strukturelement von Viruspartikeln, das bei bestimmten Virus-Typen gefunden wird. Bei vielen Tier- und Humanviren ist das Capsid des Virus zusätzlich von einer Hülle umgeben, die wie eine typische Zellmembran aufgebaut ist. Eine solche Membranhülle findet man z.B. bei Influenza-Viren (Erreger der Influenza/Grippe) und den Paramyxoviren, zu denen unter anderem die Erreger von Masern und Mumps gehören. Bei Pflanzenviren ist eine Hülle dagegen nur selten anzutreffen. Die Membranhülle entsteht am Ende eines Virus-Infektionszyklus, wenn die reifen Viruspartikeln aus der Zelle austreten. Bei diesem Knospungsprozess (im Englischen budding genannt) lagern sich die neu gebildeten Capside an die Zellmembran an, nachfolgend bilden sich Membranausstülpungen, und die Membranbereiche werden mit dem darin eingeschlossenen Capsid schließlich von der Zelle abgeschnürt.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

4.1 - 4.5 - Grippe (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Influenza. Sie enthält sowohl allgemeine Informationen zum Thema Grippe wie auch detaillerte Beschreibungen des Aufbaus von Influenza-Viren und deren Lebenszyklus. Außerdem wird die Struktur eines der beiden Influenza-Oberflächenantigene, das Protein Neuraminidase und dessen aktives Zentrum, ausführlich behandelt. Den Abschluss bildet die Erläuterung der Entwicklung eines antiviralen Grippemedikamentes, Zanamivir, das als Inhibitor der Neuraminidase den Lebenszyklus des Influenza-Virus empfindlich stört.

4.2 - Grippe - Aufbau des Influenza-VirusLevel 345 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt ausführlich den Aufbau von Influenza-Viren.