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MeioseZoomA-Z

Fachgebiet - Zellbiologie

Die Meiose (auch als Reduktions- oder Reifeteilung bezeichnet) ist eine Form der Zellteilung, bei der die Chromosomenzahl auf die Hälfte reduziert und das mütterliche und väterliche Erbmaterial der Ausgangszelle neu kombiniert wird. Ausgehend von diploiden Zellen, werden im Verlauf einer Meiose haploide Zellen gebildet, so dass im Unterschied zur Mitose aus der Teilung keine genetisch identischen Zellen hervorgehen. Diese Art der Zellteilung tritt bei der Gametogenese auf, d.h. im männlichen Organismus bei der Bildung von Spermien und im weiblichen Organismus bei der Bildung von Eizellen.

Auch der Meiose geht eine Reduplikation der Chromosomen voraus, so dass jedes Chromosom zu Beginn aus zwei Chromatiden besteht. Es lassen sich zwei Teilungsschritte unterscheiden. Zunächst werden in der 1. meiotischen Teilung die homologen Chromosomenpaare getrennt, wobei die ursprünglich mütterlichen oder väterlichen Chromosomen zufällig auf die Tochterzellen verteilt werden mit der Folge einer Neukombination des elterlichen Erbguts. Danach kommt es in der 2. meiotischen Teilung wie bei einer Mitose zur Trennung der Chromatiden. Die Prophase der 1. meiotischen Teilung (Prophase I) verläuft weitaus komplizierter als eine mitotische Prophase und wird deshalb in mehrere Stadien weiter unterteilt. In der Prophase I kann es auch zum Austausch einzelner Chromosomenabschnitte durch Crossing-over kommen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Zellzyklus, Mitose und MeioseLevel 260 min.

BiochemieBiologische GrundlagenZellzyklus

Die Vermehrung von Zellen basiert auf dem Prinzip der Zellteilung. Um eine Zelle in zwei identische Tochterzellen zu teilen, müssen das gesamte genetische Material und alle Zellkomponenten verdoppelt werden. Anhand von Animationen werden zunächst der dafür notwendige Zellzyklus und dann die Zellteilungen Mitose und Meiose vorgestellt.