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MakrophagenZoomA-Z

Fachgebiet - Immunologie, Zellbiologie

Makrophagen sind die großen Fresszellen (Phagocyten) des Gewebes. Als Monocyten zirkulieren sie im Blutstrom und differenzieren zu Makrophagen, wenn sie ins Gewebe eindringen. Makrophagen "vertilgen" abgestorbene Zellen ebenso wie Erreger und Fremdstoffe, insbesondere, wenn sie durch Antikörper oder Teile des Komplementsystems markiert wurden. Durch Einstülpen und Abschnüren der Oberfläche wird der Fremdkörper in den Makrophagen aufgenommen (Phagocytose). Dort wird er zersetzt und Bruchstücke von 3-7 Aminosäuren im Hauptgewebeverträglichkeitskomplex der Klasse II (major histocompatibility complex, MHC II) den T-Helferzellen präsentiert.

3D-Animationen zur Phagocytose von Bakterien durch einen Makrophagen

Siehe auch: Phagocyten

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin. Nach einer ausführlichen Behandlung der biochemischen Grundlagen der Aspirin-Wirkung durch Hemmung der Cyclooxygenase im Arachidonsäure-Stoffwechsel folgen eine Erläuterung der medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und der Aspirin-Wirkung. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Kapitel, in dem die Struktur der Cyclooxygenase und die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase beschrieben werden.

2.3 - Aspirin - KrankheitenLevel 260 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit erläutert die medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und Prostaglandinen und somit der Aspirin-Wirkung (Hemmung der Prostaglandin-Biosynthese).

Autoimmunität - eine EinführungLevel 130 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Das Immunsystem ist ein sehr effektiver Schutz zur Abwehr von Krankheitserregern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es sich jedoch gegen den eigenen Organismus wenden. Oft entstehen daraus schwerwiegende Autoimmunkrankheiten wie die multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Diabetes Typ 1, Morbus Crohn oder die Zöliakie.