zum Directory-modus

makromolekularZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie, Biochemie

Makromolekular nennt man Moleküle, die selbst aus vielen (bis zu mehreren Hunderttausend) Bausteinen bestehen und damit eine relativ große Molekülmasse (bis über 1.000.000 gmol-1 ) erreichen. Makromoleküle werden dabei jeweils nur von einer kleinen Zahl verschiedener Baugruppen gebildet (meist Monomere, Comonomere genannt). Die meisten Makromoleküle bestehen aus (verzweigten oder unverzweigten) Ketten oder Ringen, sie können sich aber auch zu großen netzartigen Strukturen vereinen.

Einige biologische Makromoleküle (Eiweiße, DNA, RNA) besitzen eine genau definierte Abfolge der Bausteine und eine definierte Molmasse, die meisten makromolekularen Stoffe (fast alle synthetisch hergestellten und auch einige biologische, wie z.B. die Kohlenhydrate) bestehen jedoch aus einem Gemisch verschiedener Moleküle, die in ihrer chemischen Zusammensetzung und Molmasse durch eine Verteilungsfunktion (Molmassenverteilung) charakterisiert sind (Molmasse und Zusammensetzung sind dann nur Mittelwerte der wahren Verteilung). Kleine Unterschiede haben dabei keinen nachweisbaren Einfluss auf die Eigenschaften.

Makromoleküle bilden als Eiweiße und Kohlenhydrate die Grundbausteine aller Lebewesen, werden aber auch durch verschiedene Synthesen (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition) industriell hergestellt.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Schlagzähes PolystyrolLevel 130 min.

ChemieTechnische ChemieProduktionstechnik

Das Modul beschreibt die Herstellung von schlagzähem Polystyrol in zwei Varianten.

PolystyrolLevel 130 min.

ChemieTechnische ChemieProduktionstechnik

Das Modul gibt einen Einblick in die Entdeckung und Verwendung von Polystyrol. Technische Herstellungverfahren von Polystyrol (PS) werden dargestellt.

Expandierbares PolystyrolLevel 115 min.

ChemieTechnische ChemieProduktionstechnik

Das Modul beschreibt Verfahren zur Herstellung von expandierbarem Polystyrol (EPS).