zum Directory-modus

MakrocyclusZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie, Biochemie

Als Makrocyclus werden sehr große ringförmige Moleküle mit meist mehr als tausend Ringatomen bezeichnet.

Makrocyclen entstehen häufig als Nebenprodukte bei der Polykondensation und Polyaddition. Diese Moleküle besitzen dabei keine Endgruppen, weichen jedoch bei vielen Eigenschaften trotzdem nicht von denen der linearen und verzweigten Analoga ab und werden bisher aus den Reaktionsgemischen meist nur für spezielle Untersuchungen unter großem Aufwand abgetrennt. In der Technik haben sie bisher keine nennenswerte Bedeutung erlangt. In der Natur sind sie dagegen weit verbreitet, besonders in Form ringförmiger DNA-Doppelstränge (Plasmide) und von Proteinen, die durch Disulfid-Brücken zu Ringen geschlossen sind.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Spezielle PolymerarchitekturenLevel 440 min.

ChemieMakromolekulare ChemieSpezielle Architekturen

Es werden spezielle Polymerarchitekturen vorgestellt, die sich von verzweigten oder ringförmigen Strukturen herleiten. Dazu zählen die Kammpolymere, die Sternpolymere mit der Sonderform der Dendrimere, Makrocyclen, Polyrotaxane und Polycatenane. Die Leiterpolymere sind eine Spezialform der vernetzten Polymere.

Spezielle Polymerarchitekturen: RingeLevel 430 min.

ChemieMakromolekulare ChemieSpezielle Architekturen

Es werden spezielle Polymerarchitekturen vorgestellt, die ringförmige Strukturen enthalten. Dazu zählen die Makrocyclen, Polyrotaxane und Polycatenane.