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MagenschleimhautentzündungZoomA-Z

Fachgebiet - Medizin

Bei der Magenschleimhautentzündung (lat. Gastritis) unterscheidet man zwischen akuten und chronischen Formen. Die akute Gastritis tritt plötzlich auf und meist kann ein auslösender Mechanismus gefunden werden. Beispielsweise ist die Entstehung der akuten Gastritis oft mit der übermäßigen Einnahme von nicht steroidalen anti-inflamatorischen Medikamenten wie Acetylsalicylsäure, Vergiftungen, starkem Alkoholkonsum, Nicotin, Stress sowie Verletzungen und Verätzungen verbunden. Dabei wird die schützende Schleimschicht oberhalb der Magenschleimhaut zerstört und die Magensäure kann die Magenwand schädigen.

Bei der chronischen Gastritis unterscheidet man die A(utoimmun)-Gastritis, eine Autoimmunkrankheit, deren Ursache noch nicht völlig geklärt ist; die durch das Bakterium Helicobacter pylori verursachte B(akterielle)-Gastritis und die durch chemische Substanzen herrührende C(hemische)-Gastritis, die durch einen Gallenreflux hervorgerufen werden kann.

Siehe auch: Magengeschwür

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

3.1 - 3.5 - Cimetidin (gesamt)Level 3100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt die Entwicklung des Ulcus-Therapeutikums Cimetidin. Zu Beginn werden die grundlegenden Informationen zu Ulcera (Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre) aufgearbeitet. Im Folgenden wird die Entwicklung von Cimetidin ausgehend von Histamin als erste Leitstruktur besprochen. Den Abschluss bildet die Besprechung von Optimierungen ausgehend vom Wirkstoff Cimetidin, die zu den modernen hochwirksamen Ulcus-Therapeutika geführt haben.

3.1 - Cimetidin - MagengeschwüreLevel 240 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit der Verbreitung, den Symptomen, der Morphologie, den Folgen, der Historie, der Diagnose, der Behandlung und den Ursachen von Magengeschwüren.