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MagensäureZoomA-Z

Fachgebiet - Physiologie

Magensäure ist eine wässrige Lösung, die Salzsäure, Peptide und Enzyme, darunter auch das Proteine spaltende Enzym Pepsin sowie unterschiedliche Ionen enthält. Der pH-Wert der Magensäure liegt zwischen etwa 1-1,5. Mit Hilfe der Magensäure wird die Nahrung aufgeschlossen, die Proteine denaturiert und Kohlenhydrate gespalten. Außerdem wirkt die Magensäure bakterizid.

Die Belegszellen in der Magenschleimhaut produzieren die Salzsäure. Die Sekretion der Magensäure erfolgt in drei Phasen. In der zephalen Phase stimulieren Sinneseindrücke den Nervus Vagus. In der gastrichen Phase erfolgt durch Dehnung des Magens die Salzsäure-, Pepsin- und Gastrin-Sekretion. In der intestinalen Phase wird beim Übertritt der Nahrung in das Duodenum (Zwölfingerdarm) die Bildung der Magensäure gehemmt. Fließt Magensäure in die Speiseröhre (Reflux), kommt es zum Sodbrennen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

3.1 - 3.5 - Cimetidin (gesamt)Level 3100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt die Entwicklung des Ulcus-Therapeutikums Cimetidin. Zu Beginn werden die grundlegenden Informationen zu Ulcera (Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre) aufgearbeitet. Im Folgenden wird die Entwicklung von Cimetidin ausgehend von Histamin als erste Leitstruktur besprochen. Den Abschluss bildet die Besprechung von Optimierungen ausgehend vom Wirkstoff Cimetidin, die zu den modernen hochwirksamen Ulcus-Therapeutika geführt haben.

3.1 - Cimetidin - MagengeschwüreLevel 240 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit der Verbreitung, den Symptomen, der Morphologie, den Folgen, der Historie, der Diagnose, der Behandlung und den Ursachen von Magengeschwüren.