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MörtelZoomA-Z

Fachgebiet - Materialwissenschaft, Anorganische Chemie

Mörtel sind Bindemittel, die - mit Wasser angerührt - nach gewisser Zeit steinartig erhärten und zur Verkittung von natürlichen oder künstlichen Baumaterialien bzw. zu deren Verputz dienen. Je nach Widerstandsfähigkeit des Bindemittels gegen den Angriff von Wasser werden Luftmörtel, die nur an Luft härten und von Wasser angegriffen werden, und Wassermörtel, die auch im Wasser härten und dessen Angriff widerstehen, unterschieden. Zu den Luftmörteln zählen z.B. Kalkmörtel aus gelöschtem Kalk, Ca(OH)2, und Gipsmörtel mit dem Hauptbestandteil CaSO4. Typische Wassermörtel sind die verschiedenen Formen des Zements, der im Wesentlichen eine Mischung aus wechselnden Anteilen aus Di- und Tricalciumsilicat, Ca2SiO4 bzw. Ca3SiO5, Tricalciumaluminat, Ca3Al2O6, und weiteren Bestandteilen darstellt.

Siehe auch: Kalk , Gips