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LLDPEZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Die Abkürzung LLDPE bedeutet lineares Polyethylen niederer Dichte. Es handelt sich dabei um ein mit Ziegler- oder Phillips-Katalyse hergestelltes weiches lineares Polymer. Es weist eine einheitliche Verzweigung mit nur sehr wenigen und dabei auch nur kurzen Seitenketten auf. PE-LLD wird vor allem in der Folienproduktion eingesetzt, in geringem Umfang wird PE-LLD auch zur Herstellung von Kabelummantelungen, Rohren und Hohlkörpern verwendet. Zu Erzielung der gewünschten Eigenschaften wird Ethylen dabei mit 5 -12 % α-Olefinen mit 3 -18 Kohlenstoff-Atomen als Comonomer polymerisiert. Der erreichte niedrige Kristallinitätsgrad hängt dabei von der Menge des zugefügten Comonomeren ab und liegt im Bereich von nur 30 - 40 %, der Kristallitschmelzbereich liegt im Bereich von 121-125 °C.

Siehe auch: LDPE , HDPE

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

PolyethylenLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Die verschiedenen Kunststoffe aus Ethen gehören zu den am meisten produzierten Kunststoffen überhaupt. Die Lerneinheit definiert die verschiedenen Polyethylentypen, erklärt ihre Eigenschaften und ihre Verwendung.