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LipoxineZoomA-Z

Fachgebiet - Immunologie, Biochemie

Lipoxine (Abkürzung LX) sind endogene, d.h. vom Körper produzierte, entzündungshemmende Eicosanoide, die sich von der Arachidonsäure ableiten. Sie regulieren gemeinsam mit anderen Signalmolekülen die Leukocyten-Funktion und wirken auf unterschiedlichen Wegen solchen Signalen entgegen, die Entzündungsprozesse auslösen und aufrechterhalten. Bislang wurden zwei Lipoxine identifiziert und strukturell charakterisiert: Lipoxin A4 (LXA4) und Lipoxin B4 (LXB4). Ihre Biosynthese wird durch Zell-Zell-Interaktionen stimuliert, an denen verschiedene Zelltypen beteiligt sein können, u.a. Thrombocyten, neutrophile Granulocyten, Monocyten und Endothel-Zellen.

Darüber hinaus gibt es die "aspirin-triggered lipoxins" (ATL), die verstärkt nach der Verabreichung von Acetylsalicylsäure produziert werden. Sie unterscheiden sich nur geringfügig hinsichtlich der Stereochemie von den nativen Lipoxinen und zeigen sehr ähnliche biologische Wirkungen.

Abb.1
Strukturformel von Lipoxin A4
Abb.2
Strukturformel von Lipoxin B4

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin. Nach einer ausführlichen Behandlung der biochemischen Grundlagen der Aspirin-Wirkung durch Hemmung der Cyclooxygenase im Arachidonsäure-Stoffwechsel folgen eine Erläuterung der medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und der Aspirin-Wirkung. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Kapitel, in dem die Struktur der Cyclooxygenase und die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase beschrieben werden.

2.5 - Aspirin - Hemmung der CyclooxygenaseLevel 460 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt detailliert die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase und vergleicht diese mit denen zwischen Flurbiprofen und der Cyclooxygenase. Daraus ergibt sich der Zusammenhang zwischen den verschiedenen hemmenden Eigenschaften des Aspirins und anderer NSAIDs aus den unterschiedlichen molekularen Wechselwirkungen mit der Cyclooxygenase. Den Abschluss bildet eine ausführliche Betrachtung der unterschiedlichen hemmenden Wirkungen des Aspirins auf die verschiedenen Cyclooxygenase-Isoformen und den daraus folgenden biologischen Konsequenzen.