zum Directory-modus

Justus LiebigZoomA-Z

Biographie

Geboren
12. Mai 1803 in Darmstadt
Gestorben
18. April 1873 in München

Justus (ab 1845 Freiherr von) Liebig, Sohn eines Drogisten wurde am 12.05.1803 in Darmstadt geboren. Ohne Abschluss des Gymnasiums ging er nach Heppenheim in die Lehre bei einem Apotheker. Anschließend erhielt er die Berechtigung zu einem Chemiestudium an der Universität in Bonn, später folgte er seinem Professor nach Erlangen.

1822 musste er sein Studium wegen einer verbotenen Mitgliedschaft in einer Burschenschaft und der Teilnahme an Studentenunruhen abbrechen. Liebig bekam jedoch noch im selben Jahr ein Stipendium, um in Paris zu studieren. Hier arbeitete er unter Gay-Lussay.

1824 wurde Liebig an die Uni Gießen zum außerordentlichen und 1825 zum ordentlichen Professor berufen. Hier verband ihn ab 1826 eine enge Freundschaft mit Wöhler. Er führte das chemische Praktikum in das Chemiestudium ein und baute sein weltberühmtes Labor auf.

1832 wurde Liebig Mitherausgeber der "Annalen für Chemie und Pharmazie".

1852 wurde Liebig nach München berufen.

Liebig gilt als einer der bedeutendsten Chemiker seiner Zeit. Durch seine vielfältigen Veröffentlichungen ermöglichte er der Chemie neue Entwicklungen. Liebig starb am 18.04.1873 in München.

Chronologie

1803 Geboren am 12. Mai in Darmstadt
1817 - 1818Lehre bei einem Apotheker Heppenheim
1820Chemiestudium in Bonn und später in Erlangen
1822Abbruch des Chemiestudiums wegen Teilnahme an Studentenunruhen in Erlangen
1822Stipendium für Studium Paris
1823Mitarbeiter im Gay-Lussacschen Labor
1824Als außerordentlicher Professor an der Uni Giessen
1825Als ordentlicher Professor berufen (Giessen)
1852Berufung nach München
1860Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1873Gestorben am 18. April in München