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Lewis-FormelZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Auch Valenzstrichformel. Auf G. N. Lewis zurückgehende Darstellungsform für kovalente Bindungen und Molekülstrukturen, bei der ein gemeinsames, d.h. die Bindung realisierendes Valenzelektronenpaar (bindendes Elektronenpaar) durch einen Strich (Valenzstrich) symbolisiert wird. Auch nichtbindende (freie, einsame) Elektronenpaare werden gegebenenfalls durch einen Strich gekennzeichnet; ungepaarte, einzelne Elektronen als Punkt dargestellt.

Abb.1

In der Lewis-Formel sind Bindungselektronenpaare und freie Elektronenpaare so angeordnet, dass möglichst für jedes Atom eine stabile Edelgas-Elektronenkonfiguration in Form eines Elektronenoktetts resultiert (Oktett-Regel). Gelingt es mit dem Schema der Lewis-Formeln nicht, die tatsächlichen Bindungsverhältnisse innerhalb eines Moleküls in nur einer Formel korrekt wiederzugeben, werden üblicherweise zwei oder mehrere mesomere Grenzformeln angegeben (siehe Mesomerie).