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Lewis-BaseZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Die Lewis-Base ist ein Elektronenpaardonator. Es handelt sich dabei um ein nucleophiles Molekül oder Ion, das ein freies Elektronenpaar für die Bindung mit einem Elektronenpaarakzeptor (Lewis-Säure) unter Ausbildung einer kovalenten Bindung zur Verfügung stellen kann.

Beispiele für Lewis-Basen sind NH3, H2O, F, N2.

Man unterscheidet zwischen harten und weichen Basen. Basen sind umso härter, je kleiner, je elektronegativer (weniger polarisierbar) und höher oxidiert sie sind.

Das bei der Anlagerung einer Lewis-Base an einer Lewis-Säure entstehende Produkt wird als Säure-Base-Komplex, Koordinationsverbindung oder Elektronenpaar-Akzeptor-Donator-Komplex bezeichnet. Säure-Base-Komplexe, die aus harten Basen und harten Säuren bzw. weichen Basen und weichen Säuren resultieren sind stabiler als Säure-Base-Komplexe aus harten Basen und weichen Säuren bzw. umgekehrt.

Siehe auch: Lewis-Säure , Brønsted-Base , Brønsted-Säure