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Leclanché-ElementZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie

Das älteste und weitverbreitetste Primärelement ist die bereits 1865 entwickelte Leclanché-Zelle (auch Braunsteinzelle, Zink-Kohle-Batterie).

Abb.1

Als Oxidationsmittel an der mit "+" gekennzeichneten Elektrode dient Braunstein MnO2. Die negative Elektrode wird von Zink gebildet, das gleichzeitig als Behälter dient. Der Elektrolyt besteht aus einer verdickten, von porösem Material, Stärke oder Methylcellulose aufgesaugten, wässrigen Ammoniumchloridlösung. Dadurch ist das Element relativ auslaufsicher und wird deshalb auch als "Trockenelement" bezeichnet. Vereinfacht dargestellt laufen bei Stromabgabe folgende Elektrodenreaktionen ab:

Abb.2

Die Zellspannung beträgt 1,25-1,5 V.

Nachteile der Leclanché-Zelle sind die ungenügende Ausnutzung der Elektrodenmaterialen, der starke Abfall der Zellspannung nach etwa halber Entladung und der Verbrauch des Elektrolyten im Verlauf der Entladung.

Siehe auch: alkalische Braunsteinzelle

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Elektrochemische StromquellenLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieElektrochemie

Aufbau und Funktionsweise von verschiedenen elektrochemischen Stromquellen werden dargestellt.

BatterieLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Kurze Erläuterung des prinzipiellen Aufbaus von Galvani'schen Elementen. Ausführlich: Aufbau handelsüblicher Batterien. Beginnend beim Daniell-Element zum Leclanche-Element zu der Alkali-Manganzelle. Auch die energiereichen Lithiumbatterien und die Quecksilberknopfzellen werden vorgestellt.