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Irving LangmuirZoomA-Z

Biographie

Geboren
31. Januar 1881 in New York
Gestorben
16. August 1957 in Woods Hole (Massachusetts)

Nach seinem ersten Studienabschluss in Chemie und Physik ging Langmuir Anfang des 20. Jahrhunderts nach Europa und arbeitete für einige Jahre im Labor von Walther Nernst an der Universität Göttingen, wo er 1906 promovierte.

In die Vereinigten Staaten zurückgekehrt, lehrte er zunächst in New Jersey und wechselte dann in die Forschungsabteilung des Unternehmens "General Electric". Dort beschäftigte er sich mit der Weiterentwicklung von Glühlampen, Vakuum-Physik und dem Verhalten ionisierter Gase, für die er den Begriff Plasma einführte.

Später forschte er an Isotopen und leistete wichtige Beiträge zur Atomtheorie, indem er den noch heute gebräuchlichen Valenz-Begriff definierte.

1932 erhielt er den Nobelpreis für Chemie, womit seine zahlreichen Entdeckungen auf dem Gebiet der Chemie von Oberflächen gewürdigt wurden.

Ab dem Ende der 30er Jahre wandte er sich der Physik der Erdatmosphäre und der Meteorologie zu.

Chronologie

1881Geboren am 31. Januar in New York
1903Studienabschluss an der Columbia University
1903 - 1906Promotion bei Walther Nernst an der Universität Göttingen
1906 - 1909Assistenzprofessor am Stevens Institute of Technology (New Jersey)
1909Tätigkeit in der Forschungsabteilung von General Electric
1932Nobelpreis für Chemie für seine Forschungen auf dem Gebiet Oberflächenchemie
1957Gestorben am 16. August in Woods Hole (Massachusetts)