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Richard Kuhn ZoomA-Z

Biographie

Geboren
03. Dezember 1900 in Wien
Gestorben
31. Juli 1967 in Heidelberg

Richard Kuhn forschte auf den Gebieten der Organischen Chemie und der Naturstoffchemie. In seinen frühen Arbeiten beschäftigte er sich mit Enzymen und dem Kohlenhydratstoffwechsel.

1938 wurde ihm der Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Carotinoide und Vitamine zuerkannt, den er jedoch erst 1948 entgegen nehmen konnte.

Neben den Vitaminen war die Stereochemie ein weiteres Forschungsgebiet Kuhns. Er erkannte, dass die freie Drehbarkeit von Molekülen durch den Raumbedarf der Substituenten behindert wird, und führte den Begriff der Atropisomerie ein.

Chronologie

1900Geboren am 03. Dezember in Wien
1918 - 1920Studium der Chemie an der Universität Wien
1920 - 1922Studium der Chemie an der Universität München
1922Promotion bei Willstätter
1922 - 1925Mikroanalytische Studien an der Universität Wien
1925Habilitation an der Universität München
1925 - 1926Dozent an der Universität München
1926Ruf auf eine Professur für Allgemeine und Analytische Chemie an der ETH Zürich
1929Leiter des Instituts für Chemie am Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) für medizinische Forschung in Heidelberg
1937Leiter des KWI
1938 - 1945Präsident der GDCh
1940 - 1945Leiter der Fachsparte für Organische Chemie des Reichsforschungsrates
1950Professor für Biochemie an der Universität Heidelberg
1959Vizepräsident der Max-Plank-Gesellschaft (MPG)
1967Gestorben am 31. Juli in Heidelberg