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KugelfallviskosimeterZoomA-Z

Fachgebiet - Analytische Chemie, Rheologie, Labortechnik

Ein Kugelfallviskosimeter (nach Höppler) ist ein einfaches, aber dennoch sehr genaues Gerät zur Bestimmung der dynamischen Viskosität von Newton'schen Flüssigkeiten. Der Haupteinsatzbereich liegt bei Flüssigkeiten mit wasserähnlicher Viskosität, wie z.B. Getränke, Mineralöle, Blutplasma.

Die Berechnung basiert auf dem Stokes'schen Reibungsgesetz für das Fallen einer Kugel durch eine sie umströmende Flüssigkeit. In der Apparatur befindet sich die Probe mit der Dichte ρFl in einem Fallrohr aus Glas, das von einem Temperiermantel umgeben ist. Dieses Rohr ist um einen Winkel (z.B. 10°) gegenüber der Senkrechten geneigt. Gemessen wird die Zeit t, die eine Kugel mit der Dichte ρK unter dem Einfluss der Schwerkraft und abhängig von der Differenz der Dichten von Kugel und Probe benötigt, um eine bestimmte Strecke zwischen zwei Messmarken (h1 - h2) zu durchlaufen. Die Gerätekonstante K wird mit Hilfe von Flüssigkeiten bekannter Viskosität bestimmt. Die Viskosität der Probe lässt sich dann wie folgt berechnen:

η=K(ρkρfl)t
Abb.1

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Praktikumsversuch ViskositätLevel 145 min.

ChemiePhysikalische ChemieThermodynamik

Die Viskositäten einer Newtonschen und einer Nicht-Newton'schen Flüssigkeit werden mit Hilfe eines Fallkugel-Viskosimeters bestimmt.

ViskosimeterLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Je länger eine Polymerisationsreaktion dauert, desto viskoser wird die Reaktionsmischung. Dies führt zu einer Reihe von Problemen. Daher muss die Viskosität einer Reaktionsmischung überprüft werden. Zudem können über die Viskosität die Polymere hinsichtlich Qualität, Optimierung und Neuentwicklung geprüft werden. Die Lerneinheit gibt einen Überblick über die verschiedenen Methoden der Viskositätbestimmung.