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KristallinitätZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Der kristalline Zustand ist der thermodynamisch stabile Zustand der Festkörper. Die Bausteine, aus denen die jeweilige kristalline Substanz besteht, bilden charakteristische Anordnungen aus, die sich dreidimensional periodisch wiederholen. Kristalle können aus Atomen, Ionen oder Molekülen bestehen. Ihre Bausteine können durch ionische, metallische oder kovalente Bindungen, Wasserstoff-Brücken oder van-der-Waals-Wechselwirkungen miteinander verknüpft sein.

Obwohl Kristalle vor allem als Mineralien bekannt sind, kommen sie zumindest ebenso häufig in der organischen und makromolekularen Chemie und auch in lebender Materie vor.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Molekulare Ordnung - Kristalliner und amorpher ZustandLevel 215 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Für polymere Werkstoffe sind kristalliner und amorpher Zustand zu unterscheiden. Der amorphe Zustand ist bei Polymeren der häufigere. Hier gibt es keine erkennbare, sich wiederholende Ordnung, in der die einzelnen Teilchen angeordnet sind. Ein ausschließlich kristallines Verhalten kommt durch die Faltung der Polymerketten selten vor. Mit dem Maß an Kristallinität ändern sich auch die Eigenschaften eines Kunststoffes. Je kristalliner ein Stoff ist, desto härter, allerdings auch spröder, ist er. Die amorphen Bereiche geben den makromolekularen Werkstoffen eine gewisse Elastizität.