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KorrespondenzprinzipZoomA-Z

Fachgebiet - Wissenschaft, Quantenphysik

In der Wissenschaftsgeschichte bezeichnet das Korrespondenzprinzip das Verhältnis einer älteren zu einer neueren Theorie. Dabei sollte die ältere als Grenzfall in der neueren Theorie enthalten sein.

So stellte 1913 Niels Bohr die Forderung auf, dass sich die klassische Beschreibung physikalischer Systeme als Grenzfall der quantentheoretischen Beschreibung, für den Fall sehr großer Quantenzahlen (n) und der Vernachlässigung des Planck'schen Wirkungsquantums ( h0) ergeben soll.

In der modernen Quantentheorie bezeichnet man nach Werner Heisenberg die Zuordnung von physikalischen Observablen zu Operatoren auf Hilbert-Räumen als Korrespondenz. Die Gleichungen der klassischen Physik behalten danach weiterhin, zumindest formell, ihre Gültigkeit.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Quantenmechanik: PrinzipienLevel 290 min.

ChemieTheoretische ChemieQuantenmechanik

Es werden der Formalismus und wichtige Begriffe der Quantenmechanik eingeführt, insbesondere werden hier die Begriffe Wellenfunktion, Normierung, Wahrscheinlichkeitsinterpretation besprochen, das Skalarprodukt, die Bra-Ket-Schreibweise, das Pauli-Prinzip sowie die zeitabhängige und zeitunabhängige Schrödinger-Gleichung definiert und auf die Korrespondenz zwischen klassischer Mechanik und Quantenmechanik eingegangen.