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KooperativitätZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Der Begriff Kooperativität beschreibt in der Enzymkinetik die Möglichkeit der Wechselwirkung zwischen mehreren Liganden-Bindungsstellen während des Bindungsprozesses. Positive bzw. negative Kooperativität liegt dann vor, wenn die Bindung eines Ligandenmoleküls die Affinität des Proteins/Enzyms für weitere Liganden erhöht bzw. erniedrigt. Unter homotroper Kooperativität versteht man die Beeinflussung der Bindung eines weiteren, gleichen Ligandenmoleküls, während heterotrope Kooperativität vorliegt, wenn die Bindung eines weiteren, anderen Ligandenmoleküls beeinflusst wird.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

KooperativitätLevel 260 min.

BiochemieStoffwechselBiokatalyse

Beschreibung des Mechanismus der Kooperativität als Regulationsmöglichkeit der Enzymaktivität. Erläuterung der T- und der R-Form eines Enzyms am Beispiel Hämoglobin.