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kompetitive HemmungZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Bei der kompetitiven Hemmung weisen Substrat und Inhibitor eine ähnliche chemische Struktur auf und konkurrieren um die Besetzung des aktiven Zentrums eines Enzyms, wobei der Inhibitor jedoch nicht umgesetzt wird und somit das aktive Zentrum blockiert.

Das Ausmaß der kompetitiven Hemmung hängt zum einen vom Konzentrationsverhältnis Inhibitor/Substrat ab und zum anderen von der Affinität des Enzyms zum Substrat bzw. zum Hemmstoff. Vorausgesetzt, die KM-Werte von Hemmstoff und Substrat sind ähnlich, kann entsprechend dem Massenwirkungsgesetz durch eine Erhöhung der Substratkonzentration die kompetitive Hemmung aufgehoben werden, weil nun das Enzymmolekül statistisch viel häufiger mit einem Substrat- als mit einem Inhibitormolekül zusammentrifft. Dem Prinzip der kompetitiven Hemmung entspricht die Produkthemmung, bei der das Substrat und das gebildete Substrat-ähnliche Produkt um das aktive Zentrum konkurrieren.

Siehe auch: Michaelis-Menten-Konstante , Enzym , aktives Zentrum