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KolophoniumZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie

Kolophonium wird aus dem Rohharz von Koniferen gewonnen. Man unterscheidet Balsamharz als Destillationsrückstand von Terpentinöl, Wurzelharz als Extrakt von Koniferen-Wurzelstöcken und Tallharz als Destillationsückstand von Tallöl. Es besteht überwiegend aus ungesättigten Harzsäuren (Abietin-, Neoabietin-, Lävopimar-, Pimar-, Isopimar- und Palustrinsäure). Natives Kolophonium hat einen niedrigen Erweichungspunkt und wird meist durch Veresterung mit höherwertigen Alkoholen (z.B. Glycerol) modifiziert. In dieser Form kommt es z.B. als Lackbindemittel, Emulgator bei der Herstellung von Kautschuken, in Klebstoffen, als Basisrohstoff für Alkydharze, als Bindemittel für Druckfarben zum Einsatz.