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Adolph Wilhelm Hermann KolbeZoomA-Z

Biographie

Geboren
27. September 1818 in Elliehausen, Göttingen
Gestorben
25. November 1884 in Leipzig

Kolbe studierte in Göttingen und Marburg. Anschließend arbeitete er als Redaktionsleiter am "Handwörterbuch der reinen und angewandten Chemie". 1851 wurde er Leiter des Marburger Chemischen Instituts. Von 1865 an lebte Kolbe in Leipzig und leitete das zur damaligen Zeit größte chemische Institut einer deutschen Universität. Er veröffentlichte 1878/1884 sein "Kurzes Lehrbuch der Chemie" und konnte mit der Synthese der Essigsäure die weltweit erste "Totalsynthese" einer organischen Substanz aus anorganischen Ausgangsstoffen vornehmen. Im Weiteren steht sein Name in Verbindung mit den Stichworten Kolbe-Nitril-Synthese, Kolbe-Fettsäure-Elektrolyse und Kolbe-Salicylsäure-Synthese.

Chronologie

1818Geboren am 27. September in Elliehausen, Göttingen
1831Besuch des Gymnasiums in Göttingen
- 1838Studium in Göttingen bei Friedrich Wöhler
1843Promotion
1842Assistent von Robert Wilhelm Bunsen an der Universität Marburg
1845 - 1847Assistent von Lyon Playfair an der Universität London
1847Redakteur des Handwörterbuches der Chemie in Braunschweig
1851Professor für Chemie an der Universität Marburg und Leiter des Marburger Chemischen Instituts
1865Professor und Leiter des chemischen Instituts in Leipzig
1884Gestorben am 25. November in Leipzig

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Oxidative DecarboxylierungLevel 220 min.

ChemieOrganische ChemieOxidationsreaktionen

In dieser Lerneinheit wird die oxidative Decarboxylierung von Carbonsäuren behandelt. Dabei wird auf die unterschiedlichen Mechanismen bei der Hunsdiecker- und der Kolbe-Elektrolyse eingegangen.