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Kohlrausch-GesetzZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie

Unter Kohlrausch-Gesetz werden von dem deutschen Physiker Friedrich Kohlrausch empirisch abgeleitete Gesetzmäßigkeiten verstanden, nach denen

die molare Leitfähigkeit Λ  eines Elektrolyten der Summe der molaren Leitfähigkeiten der Kationen und Anionen entspricht:

Λ=ν+Λ++νΛν+ν=Anzahlen der Kationen, Anionen pro Mol ElektrolytΛ+Λ=molare Leitfähigkeiten der Kationen, Anionen

die molare Leitfähigkeit Λc eines Elektrolyten für starke Elektrolyte bei hinreichender Verdünnung eine lineare Funktion der Wurzel der Konzentration ist (Kohlrausch'sches Quadratwurzelgesetz):

Λc=Λ0AcΛ0=GrenzleitfähigkeitA=Konstantec=Konzentration

Die Kohlrausch'schen Gesetze wurden etwa 50 Jahre später von Petrus Debye und Lars Onsager auch theoretisch abgeleitet.

Siehe auch: Grenzleitfähigkeit

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Elektrolytische LeitfähigkeitLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Es wird die elektrische Leitfähigkeit einer Flüssigkeit behandelt.

LeitfähigkeitLevel 245 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Die Lerneinheit beschreibt die elektrochemische Leitfähigkeit von Elektrolytlösungen, die Überführung, das Kohlrausch'sche Gesetz, das Ostwald'sche Verdünnungsgesetz, die Debye-Hückel Theorie und die Debye-Hückel-Onsager Theorie.