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Felix KleinZoomA-Z

Biographie

Geboren
25. April 1849 in Düsseldorf
Gestorben
22. Juni 1925 in Göttingen

Die Mathematik bereicherte Felix Klein mit bahnbrechenden Arbeiten zur Nichteuklidischen Geometrie, zur Ordnung der Geometrie mit Hilfe der Gruppentheorie (Erlanger Programm) und zur Theorie automorpher Funktionen.

Das Wirken von Felix Klein war für lange Zeit mit der Göttinger Universität verbunden. Er trug wesentlich dazu bei, dass sich in Göttingen ein Zentrum für Mathematik und Naturwissenschaft begründete (die Göttinger Schule), dessen Ruhm über ein halbes Jahrhundert vom Ende des 19. und bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts weltweit ausstrahlte.

Von Kleins wissenschaftsorganisatorischen Verdiensten sind seine mehrjährige Tätigkeit als Vorsitzender der Internationalen Mathematischen Unterrichtskommission (IMUK) und die damit verbundene Herausgabe mehrerer Schriftenreihen, sowie seine Tätigkeit als Herausgeber bei den "Mathematischen Annalen" und der monumentalen "Enzyklopädie der mathematischen Wissenschaften mit Einschluss ihrer Anwendungen" hervorzuheben.

Chronologie

1849Geboren am 25. April in Düsseldorf
1865Besuch der Realschule und höheren Gewerbeschule in Darmstadt
1868Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn
1869 - 1870Studienaufenthalte in Göttingen und Paris
- 1871Habilitation an der Universität Göttingen
1872Berufung zum ordentlichen Professor für Mathematik an die Universität Erlangen
1872Veröffentlichung des "Erlanger Programms"
1875Berufung zum Professor für Mathematik an die Technische Hochschule München
1876Übernahme der Hauptredaktion der "Mathematischen Annalen"
1880Berufung zum Professor für Geometrie an die Universität Leipzig
1886Berufung zum Professor an die Universität Göttingen
1898Gründung der "Göttinger Vereinigung zur Förderung der Angewandten Physik und Mathematik"
1808 - 1810Erster Präsident der "Internationalen mathematischen Unterrichtskommission" (IMUK)
1913Emeritierung
1925Gestorben am 22. Juni in Göttingen