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Frederick Stanley KippingZoomA-Z

Biographie

Geboren
16. August 1863 in Upper Broughton, Manchester
Gestorben
. 1949 in North Wales

Frederick Kipping untersuchte zunächst optisch aktive Campher-Derivate und Stickstoffverbindungen. 1894 schrieb er zusammen mit seinem Kollegen William Perkin ein Standardwerk über organische Chemie. Seit 1899 beschäftigte er sich mit organischen Siliciumverbindungen, die er mit Hilfe der neu entdeckten Grignard-Reagenzien synthetisierte. Dabei erhielt er Organosiloxane der Summenformel R2SiO, die er in Analogie zu den Ketonen R2CO Silicone nannte. Die ersten dieser Substanzen waren klebrige Mixturen, für die Kipping keine Anwendungen voraussah. Er hielt sie für chemische Kuriositäten.

Erst im Jahr 1930 wurden die Silicone in den Corning Glaswerken als hervorragendes temperaturbeständiges Bindemittel für Glasfasern entdeckt. Dies ermöglichte die kommerzielle Produktion von Fiberglas. Kippings Syntheseverfahren für Silicone war jedoch langwierig und umständlich. Eine entscheidende Verbesserung brachte die von Eugene Rochow entwickelte Synthese der Alkylchlorsilane, aus denen die Silicone durch Hydrolyse gewonnen werden konnten. Dadurch wurde eine breite Palette verschiedenster Siliconprodukte zugänglich.

Chronologie

1863Geboren am 16. August in Upper Broughton, Manchester
- 1882Studium der Chemie am Owens College in Manchester.
1885 - 1887Promotion in Chemie an der Universität München.
Assistenzprofessur für Chemie am Heriot-Watt College Edinburgh
1897 - 1936Fellow der Royal Society und Professor für Chemie am University College in Nottingham.
1949Gestorben am . in North Wales

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

SiliconeLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Silicone nehmen eine Zwischenstellung zwischen anorganischen und organischen Materialien ein. Aufbau, Eigenschaften und Anwendungsgebiete werden vorgestellt.