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KevlarZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Kevlar® ist ein Markenname für Aramid-Fasern aus Poly(p-phenylen-terephthalamid) (PA TT) mit hohem Dehnungswiderstand, großer Reiß- und Hitzefestigkeit und Biegsamkeit.

Abb.1
Kevlar®

Poly(p-phenylen-terephthalamid) mit Wasserstoff-Brückenbindungen zwischen zwei Ketten; rot: ein Monomer.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

PolyamideLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Je nach Ausgangsmaterial werden zwei verschiedene Typen von Polyamiden gebildet: Der so genannte "Perlontyp" entsteht aus Aminocarbonsäuren, der "Nylontyp" aus Dicarbonsäuren und Diaminen. Der Reaktionsmechanismus der Amidbildung wird gezeigt und die relativ komplexe Nomenklatur der Polyamide erklärt. Aufgrund der hohen Polarität der Amidfunktion neigen Polyamide zur Ausbildung von Wasserstoff-Brücken. Dies führt zu einer relativ festen Struktur, die die Ausbildung größerer kristalliner Bereiche begünstigt. Diese Kristallinität begründet die Neigung der Polyamide zur Faserbildung, Polyamide sind aber auch als thermoplastische Werkstoffe von großer Bedeutung.

PolyamidfasernLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Hier werden die bekanntesten aliphatischen Polyamidfasern Nylon und Perlon vorgestellt. Zusätzlich werden die Eigenschaften aromatischer Polyamidfasern anhand von Kevlar erläutert.