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KernspinZoomA-Z

Fachgebiet - Quantenphysik, Kernphysik, Spektroskopie

Wie das Elektron, gehören auch die Nukleonen (Kernbausteine), das Proton und das Neutron, zu den Fermionen und besitzen dementsprechend einen Spin mit dem Betrag 12.

Gemeinsam mit dem Bahndrehimpuls ergibt sich durch vektorielle Addition für die Atomkerne ein Gesamtdrehimpuls, der als Kernspin bezeichnet wird.

Da der Bahndrehimpuls ganzzahlig ist, besitzen Kerne mit gerader Nukleonenzahl einen ganzzahligen, Kerne mit ungerader Nukleonenzahl einen halbzahligen Kernspin. Bei Kernen mit gerader Protonen- und Neutronenzahl (GG-Kerne) ist der Kernspin 0.

Der Kernspin, bzw. das durch ihn verursachte magnetische Moment, bildet die Grundlage für zahlreiche Analyseverfahren, wie z.B. der NMR- oder der EPR-Spektroskopie.

Siehe auch: Kernspinniveau , Kernspinquantenzahl

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Grundlagen der NMR-SpektroskopieLevel 245 min.

ChemieAnalytische ChemieNMR-Spektroskopie

Theoretische Grundlagen der NMR-Spektroskopie