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KautschukZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Nach DIN 53 501 bezeichnet man unvernetzte, aber vernetzbare Polymere mit gummielastischen Eigenschaften bei Raumtemperatur als Kautschuke. Als Elastomere bezeichnet man Polymere, deren Glasübergangstemperatur unterhalb der Raumtemperatur liegt und die ihre Formstabilität der Vernetzung ihrer Ketten verdanken. Die Begriffe Kautschuke und Elastomere werden oft synonym verwendet. Bei Naturkautschuk handelt es sich um 1,4-cis-Polyisopren. 1,4-trans-Polyisopren ist unter dem Namen Guttapercha bekannt.

Abb.1
Poly(1,4-cis-isopren)
Abb.2
Poly(1,4-trans-isopren)

Siehe auch: Elastomer , Vernetzung

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polyurethane III - Verschiedene FormenLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Verschiedene Formen von Polyurethan-Werkstoffen (außer Schaumstoffen) und ihre Anwendungen werden beschrieben: Elastomerfasern, Kautschuke, Lacke, Gießharze und Beschichtungen.

Wichtige CopolymereLevel 245 min.

ChemieMakromolekulare ChemieCopolymerisation

In dieser Lerneinheit werden die wichtigsten Copolymere vorgestellt.

Kautschukvulkanisation mit Schwefel - Technische DurchführungLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Technische Verfahren zur Vulkanisation von festem Kaustchuk und Kautschukemulsionen werden vorgestellt und anhand typischer Rezepturen veranschaulicht.

Vernetzungsverfahren - "Vulkanisation" ohne SchwefelLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Es werden verschiedene Methoden der Vernetzung beschrieben, die in Analogie zur Schwefelvulkanisation auch oft als "Vulkanisationsverfahren" beschrieben werden. Es handelt sich hier um Kaltvulkanisation von Kautschuken durch schwefelhaltige Verbindungen, die Vernetzung von Chloroprenkautschuken durch Zink- oder Magnesiumoxid und radikalische Vernetzungsreaktionen mithilfe von Peroxiden. Die Vulkanisation durch Strahlung wird am Beispiel der negativen Photoresists erklärt.

KautschukLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Nach DIN 53 501 bezeichnet man unvernetzte, aber vernetzbare Polymere mit gummielastischen Eigenschaften bei Raumtemperatur als Kautschuke. Die Lerneinheit gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und stellt die einzelnen Kautschukarten kurz vor.

PolydieneLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Die Eigenschaften, technischen Daten und Anwendungsgebiete von Styrol-Butadien-Kautschuk, Nitrilkautschuk, Siliconkautschuk und Polybutadien werden dargestellt. Der Einfluss der Isomerie und der Taktizität von Poly(butadien) auf die Polymereigenschaften wird beschrieben. Der Zusammenhang zwischen Katalysatortyp, Makrostruktur und Verarbeitbarkeit wird an Polybutadien erklärt.

ElastomereLevel 210 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Diese Lerneinheit stellt die Gewinnung von natürlichem und synthetischem Kautschuk vor. Allgemeine Eigenschaften von Elastomeren werden beschrieben.

Schwefelvulkanisation von Kautschuk - PrinzipLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Vulkanisation von Kautschuk durch Schwefel wurde 1839 durch Zufall entdeckt. Erst später wurde das Prinzip verstanden und das Verfahren durch vielfältige Zusätze verbessert. Da die Menge an zugegebenem Schwefel und der daraus resultierende Vernetzungsgrad die Eigenschaften des Vulkanisats beeinflussen, ermöglicht dieses Verfahren die Synthese von Werkstoffen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften.