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Kasten- oder Rechteck-PotentialZoomA-Z

Fachgebiet - Theoretische Chemie

Das Kasten-Potenzial (im eindimensionalen Fall auch Rechteck-Potenzial genannt) ist ein Modellpotenzial zur Beschreibung attraktiver (anziehender) Wechselwirkungen.

Die potenzielle Energie Vi im Inneren des Kastens wird als konstant (meist Vi=0) angenommen. Außerhalb des Kastens wird die potenzielle Energie höher (meist Va=) gesetzt.

Beispiel für ein eindimensionales Kasten-Potenzial der Breite L ist:

Abb.1
Kasten-Potenzial
V(x)={0, für 0<x<L, ansonsten  

Siehe auch: Modellpotenzial

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

ModellpotenzialeLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieGase

Die makroskopischen Zustandsvariablen p, T oder V sind statistisch gemittelte Größen eines großen Ensembles von Teilchen. Aus ihnen lässt sich nur schwer auf die potenzielle Wechselwirkungsenergie zwischen zwei Teilchen schließen. Aus diesem Grunde hat man Modellpotenziale entwickelt, die, etwa in Zusammenhang mit molekulardynamischen Rechnungen nach anschließender Mittelwertbildung, das beobachtete makroskopische Verhalten mehr oder weniger verifizieren. Die hier gezeigten Modellpotenziale gelten für sphärische Teilchen. Komplizierte Molekülformen (z.B. Stäbchen) oder auch die Berücksichtigung von Dipolen verkomplizieren die Modellpotenziale.