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IsotopenmarkierungZoomA-Z

Fachgebiet - Analytische Chemie, Radiochemie, Spektroskopie

Isotopenmarkierung ist der gezielte Einbau von bestimmten Isotopen (z.B. D (2H) und T (3H) für 1H, 13C und 14C für 12C, 15N für 14N, 17O und 18O für 16O, 32P für 31P) in organische oder anorganische Moleküle in der Absicht, Reaktionsabläufe zu verfolgen und/oder Reaktionsmechanismen aufzuklären.

Der Nachweis der Isotopenmarkierung ist vom verwendeten Isotop abhängig: 14C- und 32P-markierte Verbindungen können radiochemisch auf Grund ihrer Radioaktivität erfasst werden (z.B. Radiocarbon-Methode), 18O-markierte Substanzen mittels Massenspektrometrie, 13C- und Deuterium-markierte Stoffe NMR- bzw. IR-spektroskopisch (siehe NMR-Spektroskopie, IR-Spektroskopie).

Die 15N-NMR-Spektroskopie findet z.B. häufig bei der Strukturanalyse von Peptiden und Proteinen Anwendung.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Aufklärung von Reaktionsmechanismen (gesamt)Level 3100 min.

ChemieOrganische ChemieReaktionsmechanismen

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit den Prinzipien und Methoden zur Aufklärung von Reaktionsmechanismen organischer Reaktionen. Die Themengebiete: Identifizierung der Produkte und Zwischenprodukte, Isotopenmarkierungsexperimente, stereochemische Untersuchungen, kinetische Isotopeneffekte, Kreuzungsexperimente und Untersuchungen der Reaktionskinetik.

Aufklärung von Reaktionsmechanismen - IsotopenmarkierungLevel 220 min.

ChemieOrganische ChemieReaktionsmechanismen

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit dem Teilgebiet der Isotopenmarkierung des Themengebietes: "Prinzipien und Methoden zur Aufklärung von Reaktionsmechanismen organischer Reaktionen".