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IsomerieformenZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Stereochemie

Als Isomerie (griech. ισο "gleich"; μερος "Teil") bezeichnet man die Eigenschaft, dass zwei (oder mehrere) zusammengesetzte Figuren die gleiche Anzahl der Bauteile (Summenformel) aber unterschiedliche Anordnung der Bauteile (Strukturformel) aufweisen. In einer Gruppe von Isomeren (Figuren gleicher Summenformel) können verschiedene Formen der Isomerie auftreten.

  • Homomere: Identische Isomere.
  • Konstitutionisomere: Isomere verschiedener Konstitution (unterschiedlicher struktureller Aufbau).
  • Stereoisomere: Isomere gleicher Konstitution, die nicht identisch sind. Man unterscheidet dabei Enantiomere und Diastereomere.
  • Enantiomere: Isomere gleicher Konstitution (Stereoisomere), die sich wie Original und Spiegelbild zueinander verhalten und sich nach Spiegelung eines Isomers zur Deckung bringen lassen; Beispiel: D-Glucose und L-Glucose.
  • Diastereomere: alle Isomere gleicher Konstitution (Stereoisomere), die keine Enatiomere sind, sich also nicht wie Bild zu Spiegelbild verhalten; Beispiel: D-Glucose und D-Galactose.

Siehe auch: Isomerie , Chiralität , Enantiomorphie , Asymmetrie