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IsoformZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Isoformen sind unterschiedliche Formen von Makromolekülen, insbesondere von Proteinen, die sehr ähnlich sind, jedoch kleinere Unterschiede in ihrer Struktur und Funktionalität aufweisen. Beispielsweise existieren in Säugetieren mehrere Formen der leichten Myosin-Kette. Diese Isoformen zeigen im Erwachsenenalter eine Gewebe-spezifische Verteilung, d.h. in der Skelettmuskulatur findet sich eine andere Variante der leichten Myosin-Kette als in der Herzmuskulatur. Bei Enzymen werden solche Isoformen auch als Isoenzyme oder kurz Isozyme bezeichnet. Sie haben die gleiche Substratspezifität, aber Unterschiede in ihrer Primärsturktur, weshalb auch die jeweiligen kinetischen Parameter zwischen Enzym-Isoformen variieren.

Siehe auch: Isoenzym

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin. Nach einer ausführlichen Behandlung der biochemischen Grundlagen der Aspirin-Wirkung durch Hemmung der Cyclooxygenase im Arachidonsäure-Stoffwechsel folgen eine Erläuterung der medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und der Aspirin-Wirkung. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Kapitel, in dem die Struktur der Cyclooxygenase und die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase beschrieben werden.

2.5 - Aspirin - Hemmung der CyclooxygenaseLevel 460 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt detailliert die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase und vergleicht diese mit denen zwischen Flurbiprofen und der Cyclooxygenase. Daraus ergibt sich der Zusammenhang zwischen den verschiedenen hemmenden Eigenschaften des Aspirins und anderer NSAIDs aus den unterschiedlichen molekularen Wechselwirkungen mit der Cyclooxygenase. Den Abschluss bildet eine ausführliche Betrachtung der unterschiedlichen hemmenden Wirkungen des Aspirins auf die verschiedenen Cyclooxygenase-Isoformen und den daraus folgenden biologischen Konsequenzen.

2.4 - Aspirin - CyclooxygenaseLevel 490 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt ausführlich die Struktur der Cyclooxygenase (COX), des Zielenzyms des Aspirins, und dessen aktives Zentrum. Im Folgenden wird erklärt, wie das natürliche Substrat der COX, das Arachidonat, zur und in die COX gelangt. Weiterhin werden die Mechanismen der von der Cyclooxygenase katalysierten Teilreaktionen, der Cyclooxygenase- oder COX-Mechanismus und der Peroxidase- oder POX-Mechanismus, detailliert erläutert. Zum Abschluss werden die Cyclooxygenase- und die Peroxidase-Reaktion in Form von Katalysecyclen formuliert und deren Verknüpfung zu einem großen Katalysecyclus dargestellt.