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IonenproduktZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie, Physikalische Chemie

Aus dem Massenwirkungsgesetz (MWG) abgeleitete Bezeichnung für das Produkt der Konzentrationen c (exakter: Aktivitäten a) aller infolge elektrolytischer Dissoziation in einer Lösung vorliegender Ionen.

Von besonderer Bedeutung sind das Löslichkeitsprodukt KL (auch Symbol L) einer schwerlöslichen Verbindung und das Ionenprodukt des Wassers KW. Das Ionenprodukt des Wassers KW ergibt sich aus der Anwendung des MWG auf das Autoprotolyse-Gleichgewicht.

Autoprotolyse-Gleichgewicht:

2 H2OH3O++OH-

Ionenprodukt des Wassers KW:

KW=cH3O+cOH-   bzw.  KW=aH3O+aOH-cH3O+/aH3O+: Konzentration bzw. Aktivität der Hydroxoniumionen  H3O+cOH-/aOH-: Konzentration bzw. Aktivität der Hydroxoniumionen  OH-

Aus dem über elektrochemische Messverfahren zugänglichen K W -Wert (= 1014 mol2/L2) resultiert für reines, neutrales Wasser mit äquivalenten Mengen an Hydroxonium- und Hydroxidionen ein pH-Wert von 7,0 (Neutralpunkt).

Das Ionenprodukt des Wassers und die Löslichkeitsprodukte vieler schwerlöslicher Verbindungen sind jeweils stark temperaturabhängig.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

ProtolyseLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieSäuren und Basen

Um Aussagen über das Ausmaß der Protolyse zu machen, bedient man sich des Protolysegrades, der hier näher erläutert wird. Anschließend wird auf die Protolyse von Kationensäuren und Anionenbasen eingegangen.

AutoprotolyseLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieSäuren und Basen

Wenn eine Flüssigkeit den elektrischen Strom leitet, so müssen in dieser Flüssigkeit Ionen vorliegen, durch deren Wanderung der Stromtransport stattfinden kann. Die Ionen entstehen durch Protonenübertragung von einem Wassermolekül auf ein anderes. Diesen Vorgang bezeichnet man als Autoprotolyse des Wassers. Die Lerneinheit geht näher auf diesen Vorgang ein.