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IonenbindungZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Die Ionenbindung (heteropolare Bindung) resultiert aus der ungerichteten elektrostatischen Anziehung zwischen positiv geladenen Ionen (Kationen) und negativ geladenen Ionen (Anionen). Eine Ionenbindung liegt vor, wenn die Elektronegativitätswerte der an der Ionenbindung beteiligten Atome um mehr als 1,8 differieren. Ionenverbindungen entstehen also durch Reaktion von ausgeprägt metallischen Elementen mit ausgeprägt nichtmetallischen Elementen. Dabei erfolgt ein Elektronenübergang vom elektropositiven Metallatom zum elektronegativen Nichtmetallatom, wobei aus den elektrisch neutralen Atomen elektrisch geladene Teilchen entstehen.

Aufgrund der nach allen Raumrichtungen wirksamen elektrostatischen Anziehungskraft gruppieren sich eine möglichst große Anzahl von entgegengesetzt geladenen Ionen um ein imaginäres Zentralion und es kommt zur Bildung eines Ionenkristalls, in dem die Ionen regelmäßig angeordnet sind und ein Kristallgitter bilden.

Siehe auch: Anion , Kation , Ionenkristall

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Ionenbindung: EinführungLevel 230 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Lerneinheit beschreibt das Zustandekommen einer Bindung zweier Atome mit großer Elektronegativitätsdifferenz. Erste Einblicke in das Kapitel der Ionenbindung bekommen Sie durch die Kossel-Oktetttheorie. Im Weiteren wird ein Überblick über die Übergänge ionischer und kovalenter Bindungen gegeben.

Übergänge zwischen den BindungstypenLevel 230 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Lerneinheit zeigt, dass strenggenommen keine der einzelnen Bindungstypen isoliert betrachtet werden kann. Die Behandlung der chemischen Bindungsarten zeigte, dass chemische Bindung durch gemeinsame Benutzung von Bindungselektronen durch die Bindungspartner (Atombindung), Übergang von Elektronen zwischen den Bindungspartnern (Ionenbindung) oder Delokalisierung der Valenzelektronen (Metallbindung) zustandekommen kann. Die Metallbindung ist ebenso wenig wie die Atom- und Ionenbindung als isoliertes Phänomen zu sehen, sondern es gibt auch hier Übergangsformen.

DipolmomentLevel 230 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Liegt in einem Molekül eine ungleichmäßige Ladungsverteilung vor, so bildet es einen elektrischen Dipol. Die Stärke des Dipolcharakters wird durch das Dipolmoment ausgedrückt.

OxidationszahlenLevel 245 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Diese Lerneinheit betrachtet die Ionenbindung aus Sicht der Oxidationszahlen. Sie beschreibt Regeln zur Ermittlung von Oxidationszahlen. Es wird beschrieben, wie Sie die Oxidationszahlen der Atome in Verbindungen bestimmen können. Es wird ein Überblick über die Oxidationszahlen der Hauptgruppenelemente gegeben. Mit Hilfe der Oxidationszahlen lernen sie Redoxreaktionen zu lösen.

GitterenergieLevel 230 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die bei der Bildung einer Ionenverbindung freiwerdende Energie stammt vielmehr im wesentlichen aus der Gitterenergie, der Energie, die freigesetzt wird, wenn 1 mol eines Salzes aus seinen isolierten Ionen gebildet wird. (Eine direkte experimentelle Bestimmung der Gitterenergie ist jedoch nicht durchführbar.) Die Gitterenergie ist der wesentliche Grund für den oft stark exothermen Verlauf der Reaktionen zwischen Metallen und Nichtmetallen.

Chemische Bindung: EinführungLevel 115 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Lerneinheit gibt eine Einführung in das Thema der chemischen Bindung. Sie gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Bindungsarten.

Zwischenmolekulare WechselwirkungLevel 245 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Lerneinheit geht auf die unterschiedlichen zwischenmolekularen Wechselwirkungen ein.